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Geschichte der Fachschaft Verkehrswissenschaften

 

Die Hochschule für Verkehrswesen in Dresden ist eine Sonderentwicklung im deutschen Hochschulwesen. Das in Form der HfV verwirklichte Prinzip der Spezialhochschulen ist für Deutschland untypisch, jedoch in Ländern wie Frankreich (z.B. Ecole des Ponts et Chaussees) und auch in der damaligen Sowjetunion gängige Praxis. Es gibt Hinweise darauf, dass die Geschichte der verkehrswissenschaftlichen Forschung und Lehre in Deutschland schon wesentlich früher beginnt. So soll erschien 1919 das Buch "Weltluftverkehr und -luftpolitik" des Richard Henning, tätig an der "Hochschule für Verkehr" Düsseldorf. Noch weiter zurück in die Vergangenheit gehen die Vermutungen, dass schon Bismarck die Idee hatte, zur Sicherstellung eines einheitlichen Entwicklung des Verkehrs im Deutschen Reich eine dafür speziell profilierte Akademie zu gründen.

Wie dem auch sei: Die Vorgeschichte der Verkehrsfakultät Dresden und die Geschichte weiterer akademischer Einrichtungen der Verkehrswissenschaften in Deutschland ist eine interessante Aufgabenstellung für künftige Untersuchungen, ließ sich jedoch im Rahmen der vorliegenden Arbeit nicht realisieren.

Die Geschichte der Fachschaft lässt sich in vier Epochen einteilen:

· Fakultät für Verkehrswissenschaften an der TH Dresden (1949 bis 1952)

· Hochschule für Verkehrswesen "Friedrich List" (1952 bis 1990)

· Friedrich-List-Hochschule für Verkehrswesen (1990 bis 1992)

· Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich List" an der TU Dresden (seit 1992)

 
info@hfv-dd.de