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Friedrich-List-Hochschule für Verkehrswesen
(1990 bis 1992)

 
Die Wende an der HfV HfV - Wie geht's weiter? Auflösung
 

Die Chronik: Von der Reform bis zur Auflösung
· Herbst 1989: Beginn Selbsterneuerungsprozess
· 1.Oktober 1990: Demokratische Wahlen an der HfV
· 3. Oktober 1990: Einigungsvertrag - Zuständigkeit geht auf den Freistaat Sachsen über.
· 8. Oktober 1990: Bildung der Fakultäten
· Januar 1991: Evaluation der HfV im Auftrage des wissenschaftlichen Rates
· 5. Juli 1991: Empfehlung d. Wissenschaftsrates
· 10. April 1992: Sächs. Hochschulstrukturgesetz
· 30. September 1992: Auflösung

Veränderte Rahmenbedingungen 1989/90: Neues Wirtschafts- und Gesellschaftssystem
·  Bisherige Abnehmer der „Dienstleistungen“ der Hochschule existieren oft nicht mehr.
· Übernahme des Hochschulsystems der BRD: Was wird aus den Profil-Hochschulen?
· Hoher Personalbestand an der HfV.
· Dresdner Redundanz der Technikwissenschaften - Zwei techn. Hochschulen an einem Ort.

Die Wende an der HfV
Schon im Vorfeld der poli tischen Wende in der DDR gab es im ersten Halbjahr 1989 politische Verstimmungen. Seit 1987/ '88 wurde die Diskrepanz zwischen der Parteitags-Theorie und der Wirklichkeit im DDR-Alltag offensichtlich. Ein offener Brief, diese Tatsachen beklagend, rief ein enormes Echo in den Führungsabteilungen hervor. Angeblich stand man vor der Entscheidung, die Hochschule zu schließen oder sie noch fester an die ideologische Kette zu legen. Man entschied sich für die letztere Variante, sehr zum Leidwesen aller Hochschulangehörigen. Das Eintreten der Wende konnte damit allerdings nicht verhindert werden.

Der politische Umbruch in der DDR wirkte sich natürlich auch auf das Leben an der HfV aus. Bereits im September/ Oktober 1989 gab es in der Studentenschaft offenen Widerspruch gegen den Anspruch der FDJ, die demokratisch legitimierte Vertretung aller Studenten an der Hochschule zu sein. Im intensiven Kontakt zur Humboldt-Universität Berlin folgten Überlegungen, wie die künftige demokratische Vertretung der Studentenschaft aussehen könnte.

Seit Anfang Oktober fanden die Montagsdemonstrationen statt: Jeden Montag trafen sich Bürger zu den sogenannten Friedensgebeten, um anschließend auf der Straße für Menschen- und Bürgerrechte zu demonstrieren. Obwohl die Anzahl der Demonstranten wöchentlich rapide anstieg, wirkte sich die Reformbewegung zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf das offizielle Leben an der HfV aus - die Wende in der DDR begann als eine Revolution der Bürger, um private Rechte einzufordern. Erst im Verlauf des Herbstes 1989 fingen auch die offiziellen Stellen in der DDR an, den Wendeprozess einzuleiten. Im Oktober/ November 1989 wurde der "Wissenschaftlerrat" gegründet, der u.a. zur Aufgabe hatte, den beginnenden Transformationsprozess einzuleiten. (u.a. Beaufsichtigung der Kaderabteilung, Einsetzen des Stasi-Beauftragten, Aufsicht über den Rückzug der Partei aus den Gremien der Hochschule). Im Oktober 1989 legt der Rektor sein Amt nieder und erst zu Beginn des Jahres 1990 wird der neue Rektor in sein Amt eingeführt.

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HfV - Wie geht's weiter?
Nach dem Zusammenbruch des alten Systems mag sich mancher diese bange Frage gestellt haben. War doch die HfV einst gegründet worden, um den mächtigen Verwaltungsapparat der staatlichen Verkehrsadministration des "Demokratischen Zentralismus" der DDR mit ausreichend Personal ("Kader") zu versorgen. Außerdem diente die Kaderschmiede für Personalversorgung der volkeigenen oder staatlichen Verkehrsunternehmen, insbesondere der Deutschen Reichsbahn und der Deutschen Post.

Die "politische Selbstreinigung" wurde von der HfV selbst durchgeführt - ehrlich und konsequent. Im Zusammenhang mit der Gründung der Fakultäten im Oktober 1990 gab jeder Mitarbeiter eine freiwilliger Erklärung ab, dass er nicht für das Ministerium für Staatssicherheit (kurz: Stasi) gearbeitet hatte. Später wurde eine unabhängige Untersuchungskommission gegründet. Es wurde u.a. durch das Studium von Akten und Unterlagen nach Verstößen gegen die Menschen- und Bürgerrechte und nach Gesetzesverstößen geforscht, darüber hinaus wurde die persönliche Integrität der Mitarbeiter als Voraussetzung für eine Weiterbeschäftigung im öffentlichen Dienst und weiteres Unrecht aus der Zeit der DDR untersucht. Diese erste Aufarbeitung der Vergangenheit ist ein Verdienst, den sich die damals Verantwortlichen hoch anrechnen lassen können - auch wenn die weiterführende, gründliche Aufarbeitung der gesamten DDR-Vergangenheit bis in die heutige Zeit noch schwere Defizite aufweist.

Wegen des Zweifels an einer wirklichen Selbstreinigung wurde die HfV gleich zweimal des aufreibenden Verfahrens unterziehen der Überprüfung: Nach Abschluss der eigenen politischen Reinigung wurde die Prozedur auf Anordnung des neuen Dienstherrn, des Freistaates Sachsen, nochmals wiederholt. Gesetzliche Grundlage dafür ist das Sächsische Hochschulerneuerungsgesetz vom 25. Juli 1991. Der Achte Abschnitt widmet sich der "Reform und Erneuerung des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals", wobei in § 76 die Bildung von Personalkommissionen und Fachkommissionen bestimmt wird. Die Fachkommissionen werden daraufhin das Personal der Hochschule auf seine fachliche Eignung im Hochschuldienst überprüfen, während die Personalkommissionen die

Nachdem die Hochschule den politischen Transformationsprozess überstanden hatte, musste die Mission für die neue Zeit definiert werden. Eines war klar: Der neue Dienstherr, der Freistaat Sachsen, war dauerhaft mit der HfV überfordert. Die Einrichtung hatte schließlich seit Jahrzehnten den Bedarf an Verkehrsfachleuten einer ganzen nationalen Volkswirtschaft gedeckt.

Die Möglichkeit einer privat finanzierten Hochschule wäre kaum praktikabel gewesen. Die in den 80-er und 90-er Jahren vollzogene Privatisierung der staatlichen Verkehrsunternehmen, insbesondere die Deutsche Bahn AG, die Deutsche Post AG oder die Deutsche Telekom AG verfolgen zu unterschiedliche Unternehmensziele - und stehen unter erheblichem Finanzierungsdruck, um den Gang an die Börse zu schafften - schlechte Ausgangsbedingungen, um gemeinsam mit der Automobilindustrie, den öffentlichen Verkehrsunternehmen und der öffentlichen Verkehrsverwaltung eine gemeinsam finanzierte Verkehrshochschule zu gründen. Außerdem ist dieses Modell mit einem gewissen "Abnahmezwang" von Absolventen verbunden - ein Risiko, dem sich ein Unternehmen nur selten aussetzt.

Auf der Ebene des Bundes wäre eine Existenzberechtigung als zentrale Verkehrshochschule zwar denkbar gewesen - in Zeiten der Dezentralität und des Föderalismus haben jedoch auch andere Hochschulen das Recht, den Markt mit Verkehrsspezialisten zu versorgen. Eine Hochschule für Verkehrswesen wäre eine übermächtige Konkurrenz für jede verkehrswissenschaftlich orientierte Hochschule in der Bundesrepublik geworden.

Letztlich gibt es die Möglichkeit einer europäisch orientierten Verkehrsuniversität. Dieses von der HfV mit Nachdruck verfolgte Konzept hätte ein positives Signal im europäischen Integrations- und Einigungsprozess sein können. Schließlich liegt es in der Natur des Verkehrswesens, zu verbinden und zu integrieren. Außerdem ist gerade die europäische Dimension der verkehrswissenschaftlichen Forschung und Lehre von fundamentaler Bedeutung für ein schnelles und gesundes Zusammenwachsen von Europas Verkehrsmärken.
Doch leider ist zum Beginn der 90-er Jahre die damalige Europäische Gemeinschaft (EG) einfach noch nicht so weit gediehen, um eigene Bildungseinrichtungen zu betreiben. Schade: Einige Jahre später hätten die Chancen für die Weiterexistenz der Hochschule als eine Europäische Verkehrsuniversität sicherlich besser gestanden. Die Einsicht ist bitter, aber ein Grund dafür, warum die HfV nicht zu einer europäischen Verkehrshochschule wuchs, könnte das unglückliche "Timing" zwischen dem Entwicklungstempo von EG bzw. EU einerseits und den mit der Wiedervereinigung verbundenen Erfordernissen für zügig umzusetzende Strukturänderungen im Hochschulbereich andererseits zu suchen sein.

Nachdem also die politische Transformation abgeschlossen und Identität und Mission der Hochschule für eine Zukunft als Europäische Verkehrsuniversität in Dresden definiert wurden, stand die Reformation der Bildungslandschaft an. Nach der Bildung der Bundesländer im Zuge der Deutschen Wiedervereinigung 1990 müssen die aus der Zeit der DDR übernommenen Strukturen der öffentlichen Hand an die neuen Gegebenheiten angepasst werden. So auch das Bildungswesen, resp. das Hochschulwesen, welches in die Länderhoheit übergegangen ist. Nachdem die zurückliegenden 38 Jahre zwischen 1952 und 1990 das Ministerium für Verkehrswesen der DDR als oberster Dienstherr der HfV fungierte, ist die Zuständigkeit nun auf den Freistaat Sachsen übergegangen. Im Zentrum des Interesses stand das Hochschulrahmengesetz von 1992. Die bildungspolitische Zielstellung war klar: Aus- und Umbau der Universitäten und Fachhochschulen nach den aktuelle Maßgaben, so insbesondere das Beseitigen kostenintensiver Strukturen zur Schonung des Landeshaushalts.In diesem Zusammenhang sei kurz auf das Phanömen der "Dresdner Redundanz" hingewiesen, nämlich zweier technischer Hochschulen an einem einzigen Standort. Diese Konstellation war sicherlich nicht zu vernachlässigen, als der Freistaat Sachsen am Anfang der 1990-er Jahre ein zukunftsfähiges Hochschulsystem in Sachsen und besonders in Dresden installierte.

Natürlich rückte der "Exot" in das Interesse. Was sollte der Freistaat mit der alten Kaderschmiede anfangen? Die HfV war teuer und aus Sicht des Freistaates Sachsen unbrauchbar. Um sich fachlich beraten zu lassen, wurden verschiedene Gutachten über die weitere Entwicklung der HfV eingeholt. So auch beim Wissenschaftlichen Rat, einem Beratungsgremium für die Bundesländer in Hochschulfragen oder der Prüfkommission, einem Gremium, eigens gebildet, um die HfV zu evaluieren. Die Prüfkommission bestand aus Mitgliedern akademischer Einrichtungen der westlichen Bundesländer, welche ebenso wie die HfV auf dem Gebiet des Verkehrswesens tätig waren. Die Prüfkommission, als auch der Wissenschaftliche Rat kamen zu der Erkenntnis, dass die HfV aufzulösen sei.

Noch im Herbst und Winter 1990 wird die Hochschule evaluiert. Man hatte also nur ein Jahr Zeit, um den politischen und strukturellen Transformationsprozess durchzuführen und außerdem die neue wissenschaftliche Mission und Identität zu finden. Das ist nicht sehr viel Zeit, um nachweisen zu können, als Verkehrshochschule in der neuen Gesellschaft brauchbar und "sein Geld Wert zu sein".

Diese geringe Zeitspanne verleitet außerdem dazu, die später folgende Auflösung der HfV unmittelbar mit der DDR-Vergangenheit in Verbindung zu bringen. Jedoch ist dies nicht richtig, denn formal betrachtet ist ausschließlich die Tatsache "Speziallochschule mit der Fachausrichtung Verkehrswesen" eine Eigentümlichkeit aus den Zeiten der DDR. Hinter dieser oberflächlichen Fassade wurden nämlich bereits unter Hochdruck die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft in der Marktwirtschaft gestellt - ohne bedauerlicherweise jemals ihre Funktionstüchtigkeit unter Beweis stellen zu können. Aus dieser Betrachtungsweise heraus scheint es eher so, als sei die Hochschule Opfer eines hochschulpolitischen Schnellschusses geworden - oder eines besonders "kurzen Prozesses".

Die Kernaussagen des Wissenschaftsrates aus dem Januar 1991:

  1. Das vorgelegte Konzept einer Verkehrsuniversität mit europäischer Orientierung wird als kaum durchführbar bewertet.

2. Der universitäre Teil der Hochschule für Verkehrswesen wird in einer dafür zu schaffenden "Friedrich-List-Fakultät für Verkehrswesen und Verkehrssystemtechnik" an die Technische Universität Dresden überführt.

3. Der verbleibende Teil der Hochschule für Verkehrswesen kann für den Aufbau einer Fachhochschule Dresden verwendet werden.

Zwischen 1990 und 1992 ist eine leidvolle Zeit für alle Beteiligten: Die HfV kämpft verzweifelt um die Weiterexistenz. Am 8. Oktober 1991 tritt das Friedrich-List-Forum zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die Anwesenden repräsentierten alle Bereiche des Verkehrsmarktes: Hochschulen, Luftfahrtindustrie, Europäisches Parlament, Banken, Tourismuswirtschaft, Kommunikationswirtschaft, Gewerkschaften, Eisenahnunternehmen, Vertreter der öffentlichen Hochschulverwaltung u.a. Das Ziel: Gebündelte Einflussnahme im Interesse eines Weiterbestehens der Hochschule für Verkehrswesen. Doch dem Freistaat Sachsen bleibt nichts weiter übrig, als sich den Maßgaben des Landeshaushaltes zu beugen.

Es werden die drei mögliche Entwicklungslinien für die Hochschule diskutiert:

  1. Friedrich-List-Fakultät für Verkehrswissenschaften
an der Technischen Universität Dresden.

2. Verkehrsuniversität "Friedrich List" Dresden
mit deutschland- und europaweiter Orientierung

3. Friedrich-List-Hochschule Dresden
mit universitärer und Fachhochschulausbildung nach dem kooperativen Hochschulmodell des Freistaates Bayern

Ob man rückblickend mit der Orientierung als eine Verkehrsuniversität zu viel riskiert hatte und dabei die Zeichen der Zeit übersehen hatte - bildungspolitisch wurden nämlich am Anfang der 1990-er Jahre die Fachhochschulen bevorzugt - lässt sich kaum beantworten. Der Sächsische Landtag verabschiedet das Hochschulstrukturgesetz am 10. April 1992. Darin folgt man der Empfehlung des Wissenschaftsrates und beschließt, die Hochschule für Verkehrswesen "Friedrich List" Dresden aufzulösen. Der universitäre Teil der HfV wird als Fakultät 10 für Verkehrswissenschaften "Friedrich List" in die Technische Universität Dresden eingegliedert. Die verbleibenden Ressourcen werden zum Aufbau der späteren Hochschule für Technik und Wirtschaft (FH) genutzt.

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Auflösung
Damit endet die vierzigjährige Epoche der einzigen Verkehrshochschule im deutschsprachigen Raum. Ob die Einrichtung spezialisierter Hochschulen nach sowjetischem Vorbild - abweichend vom Humboldt'schen Universitätsmodell - tatsächlich ein bildungspolitischer Irrweg war, bleibt der Beurteilung künftiger Wissenschaftshistoriker überlassen. Eines jedoch lässt sich schon heute feststellen: Für den Wissenszuwachs und den Forschritt der komplexen Verkehrswissenschaften war die Episode der Hochschule für Verkehrswesen ein Segen - und das umfangreiche Vermächtnis dieser Hochschule wird sicherlich für die künftigen Generationen von Verkehrswissenschaftlern von hohem Wert bleiben.

Auf die großen Anstrengungen und Mühen sei hingewiesen, von einer "roten Kaderschmiede" zu einer nach demokratischen und marktwirtschaftlichen Grundsätzen funktionierenden Bildungsstätte zu gelangen. Und das innerhalb von kürzester Zeit. Es ist sehr bedauerlich, dass die Hochschule für Verkehrswesen nie ihre Bewährungsprobe in der Marktwirtschaft erlebte und die Früchte der Arbeit von vielen Mitarbeitern und Studenten in Ausschüssen, Arbeitsgruppen und an Runden Tischen verloren scheint.

Es sei trotzdem dieser Stelle ausdrücklich hervorgehoben, dass unter den gegebenen Umständen am Anfang der 1990-er Jahre eine Erhaltung der verkehrswissenschaftlichen Forschung und Lehre in Form einer eigenen Fakultät an der Technischen Universität Dresden eine nicht selbstverständliche Tatsache und damit höchst erfreuliche Tasache darstellt. Leider ist dies in den Auseinandersetzungen und Spannungen jener Zeit untergegangen. Denn letztlich jedoch bleibt die "Dresdner Schule der Verkehrstechnologie" als Teil des vielschichtigen Wissenschaftsspektrums der TU Dresden erhalten. Und genau genommen kehrt die Dresdner Fachschaft Verkehrswissenschaften nach 40 Jahren an ihre Alma Mater zurück.

Nachdem der gesetzliche Beschluss gefasst wurde, dass die Hochschule für Verkehrswesen aufzulösen sei, begann nun die eigentliche Arbeit. Eine funktionierende Hochschule, mit 3.200 Studenten und Mitarbeitern, mit Gebäuden und Anlagen, musste nach "universitär" und "Fachhochschule" geteilt werden. Diese Teilung scheint das eigentlich Schmerzhafte gewesen zu sein - vielleicht sogar schlimmer als eine ersatzlose Schließung der HfV.

Nach dem Sächsischen Hochschulstrukturgesetz wurden mit der Auflösung der HfV die Technische Universität Dresden und die Fachhochschule Dresden beauftragt. Leider verbarg sich dahinter die Gefahr, dass die (nicht mehr existierende) HfV als ein Selbstbedienungsladen hätte angesehen werden können, den oft unterschiedlichen Interessen ihrer "Vollstrecker" schutzlos ausgeliefert. Tatsächlich gab es viele Beispiele, die diese Befürchtung bestätigten.

Um die Gefahr einer wahrlosen Zerfleischung entgegenzuwirken, wurde im Mai 1992 die Integrationskommission gegründet. Sie sollte die ordentliche Auflösung der HfV begleiten. Dabei bemühte sich die Integrationskommission um die Wahrung der Interessen der Fachschaft Verkehrswissenschaften. Gemeinsam mit den Kanzlern der TU Dresden und der HTW Dresden wurde die Hochschule für Verkehrswesen 1992 abgewickelt.

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info@hfv-dd.de