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www.hfv-dd.de - Glossar
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| [A] [B] [C] |
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| [D] [E] [F] |
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| Der Dekan (1949-1952, seit 1992)
der leitet die Fakultät im Sinne einer Koordinierung
der Tätigkeiten der Fakultät und vertritt die
Fakultät innerhalb der übrigen Fakultäten,
vor dem Rektor und nach außen. |
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| Der Direktor der Sektion (1969-1990)
leitet die Sektion. Er ist dem Rektor direkt unterstellt
und Rechenschaftspflichtig und für dafür verantwortlich,
dass die der Sektion übertragenen Aufgaben umgesetzt
werden. Der Direktor der Sektion ist Dienstvorgesetzter
aller zur Sektion gehörenden Mitarbeiter und Studenten.
In seiner Leitungstätigkeit stützt sich der
Direktor der Sektion auf den rat der Sektion, auf seine
Stellvertreter (Stellvertreter für Erziehung, Aus-
und Weiterbildung, Stellvertreter für Forschung)
und die Versammlung der Sektion. |
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| Die Direktoren (1969-1990) unterstützen
den Rektor bei der Leitung der Hauptprozesse an der Hochschule.
Sie bereiten Entscheidungen vor, leiten entsprechende
Maßnahmen ein, organisieren und kontrollieren diese
und werten die Durchführung aus. Folgende Aufgaben
werden an der HfV von Direktoren wahrgenommen: Studienangelegenheiten,
Forschung, Internationale Beziehungen, Kader und Qualifizierung
und Verwaltung. |
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| Einheitliches sozialistisches Transportsystem
- So wurde die Gesamtheit der Zweige, Betriebe und Institutionen
der Volkswirtschaft bezeichnet, deren Aufgabe der Transport
von Gütern und Personen unter den Bedingungen sozialistischer
Produktionsweise zur effektiven Befriedigung der gesellschaftlichen
Transportbedürfnisse ist. Man war bemüht, dass
die Transportbedürfnisse unabhängig von Marktmechanismen,
wie Angebot/ Nachfrage und Wettbewerb im Sinne der bestmöglichen
volkswirtschaftlichen Umsetzung befriedigt werden. Auf
Dauer jedoch war diese Zielstellung nicht zu erreichen.
Trotzdem: Aus dieser Motivation heraus entstand das für
die "Dresdner Schule" typische Profil der komplexen
Betrachtung des Verkehrswesens. |
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Die Fachschaft Verkehrswissenschaften
Dresden: 1) Mit Gründung der Fakultät für
Verkehrswissenschaften an der damaligen TH Dresden im
Jahre 1948 wurde die Fachschaft der Verkehrswissenschaften,
die "Dresdner Schule der Verkehrstechnologie"
ins Leben gerufen. Gleichgültig, ob in einer Hochschule
oder in einer Fakultät, seit dieser Zeit werden in
Dresden Verkehrsspezialisten nach dem typischen komplexen
Ansatz der Verkehrswissenschaften ausgebildet, und seit
dieser Zeit findet man diese Spezialisten der Verkehrswirtschaft
und der verkehrstechnischen Fachrichtungen in vielfältigen
Tätigkeitsbereichen im Verkehrswesen. Diese Spezialisten
bilden die Fachschaft Verkehrswissenschaften "Friedrich
List", oft auch als "Listianer" bezeichnet.
2) (seit 1992) Die studentische Fachschaft ist die Gesamtheit
der Studierenden an der Fakultät Verkehrswissenschaften
"Friedrich List". Durch ihre Immatrikulation
werden sie Mitglieder in der Fachschaft "Studentenschaft
Friedrich List". Einmal jährlich wählen
die Mitglieder der studentischen Fachschaft den Fachschaftsrat
(FSR), damit dieser im Auftrage der Studenten die anstehenden
Aufgaben der studentischen Selbstverwaltung erfüllt. |
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| Die Fakultäten der HfV (1969-1990)
dienen der fachlichen Untergliederung des Wissenschaftlichen
Rates. Sie werden von Dekanen geleitet. Die Aspiranten
verteidigen je nach angestrebtem akademischen Grad ihre
Dissertationen vor den jeweiligen Fakultäten. Dazu
gibt es die Fakultät für Gesellschaftswissenschaften,
die Fakultät Technik- und Naturwissenschaften und
die Fakultät für Militärisches Transport-
und Nachrichtenwesen. |
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| Die Fakultät für Verkehrswissenschaften
als Forschungs- und Lehrstätte der Dresdner Verkehrswissenschaften
in den Jahren 1949 bis 1952 an der damaligen TH Dresden
und seit 1992 als Fakultät Verkehrswissenschaften
"Friedrich List" an der TU Dresden. |
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| Das Forschungsinstitut für Verkehrssicherheit
(IVS) war eine Forschungseinrichtung für das
Gebiet der Verkehrssicherheit an der damaligen HfV. Das
IVS wurde 1969 gegründet und befasst sich mit der
Erforschung theoretischer Grundlagen der Verkehrssicherheit,
der Unfallursachenforschung, mit Forschungen zur optischen
Wahrnehmungssicherheit und zur Bildung und Erziehung der
Verkehrsteilnehmer. |
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| Das Friedrich-List-Forum tritt im
Jahr 1991 das erste Mal zusammen, um als Interessenvertretung
auf die künftige Entwicklung der HfV einzuwirken.
Am 24. September 1993 wird in Dresden der Verein Friedrich-List-Forum
e.V. gegründet. Es bildet eine Plattform für
die Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich
List" und viele Wirtschaftsunternehmen und -organisationen,
für die der Schwerpunkt ihrer unternehmerischen Tätigkeit
im verkehrswirtschaftlichen Bereich liegt. |
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| Die Friedrich-List-Plakette wurde
im Zusammenhang mit der Namensverleihung "Friedrich
List" von der HfV gestiftet. Sie wurde an Persönlichkeiten
vergeben, die sich besonders um die Entwicklung der Verkehrswissenschaften
verdient gemacht haben. |
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| [G] [H] [I] [J] |
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| Gesellschaftliche Beratungsorgane
des Rektors sind das Konzil und der Gesellschaftliche
Rat. |
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| Der Gesellschaftliche Rat an der
HfV berät und unterstützt den Rektor bei der
Realisierung der Aufgaben der Hochschule gegenüber
der sozialistischen Gesellschaft und hat eine kontrollierende
Funktion. Dem Gesellschaftlichen Rat gehören profilierte
Vertreter der Praxis des sozialistischen Transport- und
Nachrichtenwesens und der staatlichen Organe, erfahrene
Funktionäre der gesellschaftlichen Organisationen,
hervorragende Hochschullehrer und wissenschaftlichen Mitarbeiter,
Beststudenten sowie fachlich und politisch hoch qualifizierte
Arbeiter und Angestellte der Hochschule an. |
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| Die Grundlagenausbildung an der HfV
(Stand 1989) umfasste für alle Studenten neben der
ökonomischen oder ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenausbildung
weiterhin (obligatorisch) das marxistisch-leninistische
Grundstudium, die Fremdsprachenausbildung, Sportunterricht
und sozialistische Wehrerziehung. |
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| Gründungskommision |
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| Die Hochschulen des Verkehrswesens
der DDR zur Bildung und Forschung auf dem Gebiet des Transport-
und Nachrichtenwesens bestanden in der ehemaligen DDR
in Dresden (Hochschule für Verkehrswesen), und in
Warnemünde/ Wustrow (Ingenieurhochschule für
Seefahrt). Weiterhin erfolgte an der Universität
Rostock die Ausbildung zum Ingenieurökonomen des
Transportwesens für die Seeverkehrswirtschaft. |
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| Die Hochschule für Verkehrswesen
"Friedrich List" Dresden (HfV), wurde in
Verwirklichung der 2. Hochschulreform auf Beschluss des
Ministerrates der DDR 1952 als akademische Bildungs- und
Forschungsstätte für das Gesamtgebiet des Verkehrswesens
bzw. der Verkehrswissenschaften gebildet und erhielt im
Jahre 1962 den Namen "Friedrich List" verliehen.
Im Zuge der Erneuerung der Hochschullandschaft im Freistaat
Sachsen wurde die HfV im Jahre 1992 aufgelöst, wobei
der universitäre Teil der verkehrswissenschaftlichen
Bildung und Forschung der Hochschule als Fakultät
Verkehrswissenschaften "Friedrich List" an die
Technische Universität Dresden überführt
wurde. |
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| Hoch- und Fachschulkader waren in
der ehemaligen DDR solche Personen, die über eine
abgeschlossene Hochschul- und Fachschulausbildung verfügten
und das entsprechende Zeugnis. |
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| Das Industrie-Institut der HfV (I.I.)
war eine 1955 gegründete wissenschaftliche Einrichtung
der HfV zur Ausbildung von Diplom-Ingenieurökonomen
des Industrie-Instituts. In der ersten Entwicklungsetappe
(1955 - 1963) wurden in 2jähriger Studienzeit (später
zuzüglich 3monatigem Vorbereitungslehrgang) vor allem
ältere, durch den Faschismus von einer akademischen
Ausbildung ausgeschlossene Aktivisten der ersten Stunde,
in der zweiten Etappe (1963-1971) erfahrende Kader der
SED zur Vorbereitung auf ihren Einsatz in der Verkehrspraxis
oder in verantwortlichen gesellschaftlichen Funktionen,
seit 1971 als Beginn einer dritten Etappe werden hervorragende
jüngere Arbeiterkader, Träger hoher staatlicher
Auszeichnungen, bewährte Partei- und Gewerkschaftsfunktionäre
usw. zum Hochschulabschluss geführt. Am I.I. wurde
in den Fachrichtungen Ökonomie des Transportwesens
und Ökonomie des Nachrichtenwesens ausgebildet. Die
Leitung des Institutes erfolgt durch den Direktor des
Industrie-Instituts. Weiterhin gibt es einen Wissenschaftlichen
Beirat (seit 1970: Rat des Industrie-Institutes) Das I.I.
wurde im Verlaufe der Wende 1989/ '90 aufgelöst. |
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| Ingenieurschulen des Post- und Fernmeldewesens
waren zwischen 1946 und 1952 sogenannte Post- und Fernmeldeschulen,
daraufhin Fachschulen der Deutschen Post und schließlich
Ingenieurschulen der Deutschen Post. Es gab die Ingenieurschule
für Fernmelde- und Funkwesen in Berlin und Königs
Wusterhausen, die 1958 aus der Fachschule für Fernmeldewesen
Berlin mit der Fachschule für Funkwesen Königs
Wusterhausen hervorging und 1958 mit der Fachschule für
Post- und Fernmeldewesen Leipzig zur die Ingenieurschule
für Post- und Fernmeldewesen Leipzig vereinigt wurde.
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| Ingenieurschulen des Verkehrswesens
waren in der DDR spezielle Ausbildungseinrichtungen für
Fachschulkader des Verkehrswesens und unterstanden dem
Ministerium für Verkehrswesen. Es gab die Ingenieurschule
für Verkehrstechnik Dresden und die Ingenieurschule
für Transportbetriebstechnik Gotha. |
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| Die Ingenieurschule für Verkehrstechnik
"Erwin Kramer" Dresden wurde im Jahre 1951,
damals als Ingenieurschule für Eisenbahnwesen, mit
den Fachrichtungen Schienenfahrzeugtechnik, Eisenbahnbautechnik
und Sicherungs- und Fernmeldetechnik gegründet. Damit
wurde erstmalig in der DDR die Ausbildung und Erziehung
von Ingenieuren der Deutschen Reichsbahn aufgenommen.
In der folgenden Zeit wurde das Profil der Ingenieurschule
erweitert: Im Jahre 1969 übernahm die I. die Ausbildung
von Fachschulkadern für alle Transportzweige und
wurde in Ingenieurschule für Verkehrstechnik umbenannt.
An der Ingenieurschule wurden in den 1980-er Jahren ständig
ca. 1.000 Direktstudenten und 2.000 Fernstudenten in folgenden
Fachrichtungen ausgebildet: Schienenfahrzeugtechnik, Kraftfahrzeugtechnik,
Elektrische Maschinen und Geräte, Eisenbahnbau, Straßenbau,
Brückenbau, Eisenbahnsicherungstechnik, Verkehrsnachrichtentechnik,
Luftfahrtelektronik/ Flugsicherung, Luftfahrzeugtechnik,
Ingenieurökonomie des Transportwesens sowie Ökonomie
des Fremdenverkehrs, wobei die Fachrichtungen in 8 Abteilungen
aufgeteilt sind. Später Eingliederung in die HfV,
dort Verbleib bis zur Wende 1989/ '90. |
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| Das Institut für Schienenfahrzeuge
(IfS) war das wissenschaftlich-technische Zentrum der
Schienefahrzeugindustrie der DDR. |
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| Integrationskommision |
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| [K] [L] [M] |
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| Das Kapitalistische Transportsystem
war im Verständnis der ehemaligen DDR die Gesamtheit
aller Transportbetriebe und Institutionen, deren Aufgabe,
im Rahmen des kapitalistischen Reproduktionsprozesses
die Verbindung zwischen Produktion und Konsumtion sowie
zwischen den Zweigen und Bereichen der Wirtschaft herzustellen,
dem Grundziel der Erringung von Profit untergeordnet ist.
Kurz: Es wird nur das bedient, was sich auch rechnet. |
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| Das Konzil der HfV ist die Versammlung
der delegierten Wissenschaftler, Studenten, Arbeiter und
Angestellten der Hochschule zur gemeinsamen Beratung über
die Vorbereitung und Erfüllung der Hauptaufgaben
in Erziehung, Aus- und Weiterbildung und Forschung. Der
Rektor legt jährlich vor dem Konzil Rechenschaft
über die Planerfüllung der Hochschule ab und
erläutert die künftigen Aufgaben. Das Konzil
wählt die Vertreter der Hochschule für den Gesellschaftlichen
Rat. |
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| Kooperation und Koordinierung im Transportwesen
war eine typische Erscheinungsform der Organisation bzw.
der Durchführung der Transportproduktion in der ehemaligen
DDR, wobei Transport- bzw. Verkehrskooperation durch planmäßig
organisierte, auf dem Prinzip der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit
basierende Zusammenarbeit mehrerer selbständiger
Transportbetriebe oder verschiedener Transportzweige gekennzeichnet
war, während Transport- bzw. Verkehrskoordinierung
die Methode der Leitung, Planung und Organisation zur
planmäßigen Durchsetzung einer volkswirtschaftlich
effektiven Arbeitsteilung im Transportwesen darstellte.
Kooperation und Koordinierung im Verkehrswesen unter marktwirtschaftlichen
Bedingungen stellt eine der künftigen Herausforderungen
am Verkehrsmarkt dar. |
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| List, Friedrich: deutscher Nationalökonom,
geb. 1789 in Reutlingen, gest. 1846 in Kufstein, kämpfte
für die Schaffung des Zollvereins sowie für
die Überwindung der Kleinstaaterei in Deutschland.
Die Erfahrungen im Bau von Dampfeisenbahnen, die List
während seines Aufenthaltes in den USA gesammelt
hatte, setzte er um, indem er sich nach seiner Rückkehr
nach Deutschland mit Nachdruck für ein einheitliches
deutsches Eisenbahnnetz einsetzte (1833: "Über
ein sächsisches Eisenbahnsystem als Grundlage eines
allgemeinen deutschen Eisenbahnsystems") und den
Bau einiger wichtiger Eisenbahnstrecken (u.a. Leipzig-Dresden)
vorantrieb. In Ehrung und Anerkennung des Werks von Friedrich
List und als Verpflichtung für das Wirken der Hochschule
für Verkehrswesen wurde ihr 1962 der Beiname "Friedrich
List" verliehen. Auch nach Auflösung der HfV
im Jahre 1992 behielt die Fakultät für Verkehrswissenschaften
den Beinamen "Friedrich List". |
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| Die Mitteilungsblätter der "Studentenschaft
Friedrich List" waren "Fri-Li-News" (12/1989
bis 5/1990) und bis heute der List-Express. |
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| [N] [O] [P] |
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| Nachrichtenverkehr: Beförderung
(stoffliche Träger) und Übertragung (nichtstoffliche
Träger) von Nachrichten zur Erfüllung des Nachrichtenverkehrsbedürfnisses
der Bevölkerung und der Volkswirtschaft. Das alleinige
Recht zur Durchführung des Nachrichtenverkehrs oblag
in der DDR nach dem Post- und Fernmeldegesetz (PFG) der
Deutschen Post. Nicht dem Geltungsbereich des PFG unterlagen
der Nachrichtenverkehr der Nationalen Volksarmee, der
Grenztruppen sowie der Schutz- und Sicherheitsorgane. |
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| Nachrichtenwesen: 1) I.e.S. andere
Bezeichnung für den Wirtschaftszweig Post- und Fernmeldewesen
als Teil des Wirtschaftsbereiches "Transport, Post-
und Fernmeldewesen". - 2) I.w.S. die Zusammenfassung
aller Nachrichtenverkehrsträger und Prozesse des
Nachrichtenverkehrs (öffentlich und nichtöffentlich/
innerbetrieblich) |
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| Ökonomie des Nachrichtenwesens
ist die Wissenschaft von der Wirkung und Nutzung der ökonomischen
Gesetze auf dem Gebiet des Nachrichtenwesens. |
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| Ökonomie des Transports ist
die Wissenschaft von der Wirkung und Nutzung der ökonomischen
Gesetze auf dem Gebiet des Transports. |
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| Operationsforschung: Gesamtheit der
wissenschaftlichen, zum Teil mathematischen Methoden und
Verfahren zur Untersuchung komplexer ökonomischer,
technologischer und bestimmter gesellschaftlicher Prozesse,
ihrer Organisation und Verhaltensweise, um optimale Lösungen
zu bestimmen. Kernbereich der O. ist die mathematische
Modellierung. Anwendung im Transport- und Nachrichtenwesen
ist die Gestaltung von Verkehrssystemen (von Verkehrsnetzen),
die Optimierung von Prozessen und Bedienungssystemen. |
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| Die Planung im Verkehrswesen war
der Versuch der wissenschaftlichen Vorausschau und Direktive
der künftigen Entwicklung des Verkehrswesens als
Bestandteil der Volkswirtschaftsplanung zur Verwirklichung
der Wirtschafts- und Sozialpolitik des sozialistischen
Staates. Ausgehend von den gesellschaftlichen Grundlagen,
den Prinzipien der Volkswirtschaftsplanung und einer Analyse
der spezifischen Bedingungen des Reproduktionsprozesses
des Transport- und Nachrichtenwesens, wurden die objektiv
wirkenden ökonomischen Gesetze des Sozialismus berücksichtigt
und ausgenutzt. Das Ziel bestand in der Befriedigung des
gesellschaftlichen Personen- und Gütertransportbedarfs
sowie des Bedarfs an Nachrichtenverkehrsleistungen mit
wachsender Qualität bei sinkendem spezifischen Aufwand
sowie einem hohen eigenen Beitrag zum Nationaleinkommen.
Aufgaben der Planung: Bedarfsermittlung, Planung der Verkehrsprozesse,
Berechnung und Bilanzierung der Pläne. |
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| Potthoff, Gerhart - geboren am 9.
Mai 1908 in Frankenthal/ Sachsen, gest. am 25. September
1989 in Dresden, gilt als der Begründer der "Dresdner
Schule des Verkehrsingenieurwesens". Studium des
Bauingenieurwesens an der TH Dresden (bis 1932), dann
Tätigkeit im Eisenbahnwesen. Dissertation 1938, Habilitation
im Jahre 1942, beides an der TH Berlin-Charlottenburg.
Berufung zum Professor mit Lehrauftrag (1950) und Aufbau
der Fakultät für Verkehrswissenschaft der TH
Dresden, tätig als Professor für Betriebstechnik
der Verkehrsmittel - später an der Hochschule für
Verkehrswesen Dresden. Sein Hauptwerk ist die "Verkehrsströmungslehre"
in 5 Bänden. |
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| Das Plenum ist die Versammlung aller
Mitglieder des Wissenschaftlichen Rates. Zwischen den
Versammlungen leitet der Senat die Arbeit des Wissenschaftlichen
Rates. |
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| Die Post ist eine öffentliche
Einrichtung, deren Mitarbeiter insbes. die Aufgabe der
Ortsveränderung von Nachrichten haben, darüber
hinaus aber noch zahlreiche weitere Funktionen erfüllen.
Die Aufgaben der Post als typisches monopolistisches Staatsunternehmen
waren: Beförderung von Nachrichten (z.B. Briefe,
Karten), die Übermittlung von Nachrichten durch Fernsprecher,
Fernschreiber u.a. Nachrichtenmittel leitungs- und nichtleitungsgebundener
Art, die Beförderung von Waren u.a. Güter in
Form von Kleingutsendungen (Pakete, Päckchen); die
Beförderung von Personen (z.B. im Postkraftverkehr);
die Mitwirkung am Geldverkehr (z.B. Postzahlungsverkehr,
Postbankwesen) sowie der Vertrieb (also nicht nur die
Beförderung) von Presseerzeugnissen; die Mitwirkung
bei der Verbreitung von Hör- und Fernsehrundfunksendungen
durch Bereitstellung und Betrieb der Sendetechnik. Der
Postverkehr umfasste Ortsveränderungsprozesse
durch Nachrichten- und Kleingutbeförderung unter
Verwendung der Einrichtungen der Post (Deutschen Post
der DDR). |
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| Das Postwesen ist allgemein die Gesamtheit
der technisch-technologischen, betrieblichen, ökonomischen,
organisatorischen und leitungsmäßigen Einrichtungen
und Abläufe zur Durchführung des Postverkehrs
sowie der im Postzahlungsverkehr zusammengefassten Dienste
(Postwesen i.e.S.) und des Postzeitungsvertriebes (Postwesen
i.w.S. oder Post- und Zeitungswesen). |
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| Die Prorektoren sind Stellvertreter
des Rektors (1952 - 1992). Sie unterstützen den Rektor
in der Leitungstätigkeit und bearbeiten in seinem
Auftrage eigenverantwortlich wichtige Sachgebiete. Der
1. Prorektor ist ständiger Stellvertreter des Rektors.
Er ist besonders für die Arbeitsplanung und die Organisation
der Leitung der Hochschule verantwortlich. Weiterhin gibt
es den Prorektor für Gesellschaftswissenschaften,
den Prorektor für Erziehung und Ausbildung und den
Prorektor für Naturwissenschaften und Technik. (Stand
1989) |
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| [Q] [R] [S] |
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| Der Rat der Sektion (1968-1990) war
das kollektive Beratungsorgan des Direktors der Sektion.
In ihm wurden die grundlegenden Aufgaben der Sektion beraten
und die Entscheidungen des Direktors vorbereitet. Der
Rat der Sektion verlieh den ersten akademischen Grad (Dipl.-Ing.,
Dipl.-Ök.) und die Abschlusszeugnisse von Weiterbildungsstudenten.
Der Rat setzte sich aus Angehörigen der Sektion,
Vertretern der gesellschaftlichen Organisationen (SED,
FDJ usw.) und Vertretern der Praxis zusammen. |
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| Die Regionale Verkehrsökonomie
ist ein Teil der Verkehrswissenschaften und erforscht
die räumlich unterschiedliche Ausprägung des
Transport- und Nachrichtenwesens. |
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| Reingruber, Hans - geb. am 30. April
1888 in Eberfeld, gest. am 14. Januar 1965 in Berlin,
Verkehrswissenschaftler und Verkehrspolitiker. Studium
des Bauingenieurwesens (Eisenbahnbau) an der TH Hannover
(Diplom 1913), Dissertation 1924 an der TH Hannover: "Beitrag
zur Frage der zweckmäßigsten Überhöhung
in Gleiskrümmungen". Berufung als Nachfolger
für Prof. Wilhelm Müller an die TH Dresden (1934):
Professur für Eisenbahn- und Verkehrswesen, 1936
auch das Lehrgebiet Eisenbahnsicherungswesen (bisher Prof.
Möllering) - über 30 Jahre auf dem Gebiet des
Eisenbahnwesens an der TH Dresden tätig - dort 1946-1948
als Prorektor. Neben seiner Tätigkeit an der TH Dresden
wird Prof. Reingruber 1948Leiter der Hauptverwaltung Verkehr
und Mitglied der Deutschen Wirtschaftskommission in der
Sowjetischen Besatzungszone, am 7. Oktober 1949 wird Prof.
Reingruber der 1. Verkehrsminister der DDR (bis zum 30.
April 1953), außerdem 1950-1952 Dekan der Fakultät
für Verkehrswissenschaften, 1953 Ehrendoktor der
Hochschule für Verkehrswesen Dresden, Emeritierung
am 1. September 1957 |
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| Der Rektor (1952-1992) ist der Leiter
der Hochschule. Er ist dem Minister für Hoch- und
Fachschulwesen für die Erfüllung der Aufgaben
und die sozialistische Leitung der Hochschule verantwortlich
und rechenschaftspflichtig. Er stützt sich in seiner
Leitungstätigkeit auf den Wissenschaftlichen Rat,
die Prorektoren, die Direktoren und auf die gesellschaftlichen
Beratungsorgane. |
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| Der Rohrleitungstransport ist der
Transport von Flüssigkeiten und Gasen sowie von Flüssigkeit-Gas-,
Flüssigkeit-Feststoff- und Gas-Feststoff-Gemischen
durch Rohrleitungen und damit einer der Zweige des Transportwesens. |
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| Schubert, Andreas: geb. am 19. März
1808, gest. am 6. Oktober 1870; Professor und Lehrer am
Polytechnikum Dresden, entwarf die erste brauchbare deutsche
Lokomotive (Saxonia) und leitete ihren Bau in der von
ihm 1836 gegründeten Maschinenbau-Aktiengesellschaft
Uebigau bei Dresden (1838). Schubert befuhr mit dieser
Lokomotive, die 18 Jahre eingesetzt wurde, die Strecke
Leipzig-Dresden anlässlich ihrer Eröffnung als
Reserve hinter dem eigentlichen Führungszug. Die
Hoche technische Vielseitigkeit seines Könnens verdeutlich
auch an weiteren Beispielen. Er baute den ersten sächsischen
Elbdampfer und machte sich auf dem Gebiet des Bauwesens
im Zusammenhang mit der Konstruktion der Göltzschtal-
und der Elstertalbrücke verdient. |
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| Die Sektion (1968-1990) war die entscheidende
Struktureinheit der Hochschule, in der die in der Erziehung,
Aus- und Weiterbildung und Forschung zu lösenden
Aufgaben erfüllt werden. Die Sektion wird vom Direktor
der Sektion geleitet. Es die Sektion Marxismus-Leninismus,
die Sektion Verkehrs- und Betriebswirtschaft, die Sektion
Fahrzeugtechnik, die Sektion Transporttechnologie, die
Sektion Verkehrsbauwesen, die Sektion Mathematik und Naturwissenschaften,
die Sektion Nachrichtentechnik, die Sektion Prozessautomatisierung
und die Sektion Militärisches Transport- und Nachrichtenwesen.
(Stand 1989) |
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| Der Senat (1952-1992) wechselte im
Verlaufe der Geschichte mehrmals seine Bedeutung. Zwischen
1968 und 1990 leitete der Senat ständig die Arbeit
des Wissenschaftlichen Rates. |
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| [T] [U] [V] |
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| Unter Transporttechnologie versteht
man 1.) das Verfahren der Ortsveränderung von Gütern
und Personen (Elemente: Sammeln und Verteilen, Abfertigen,
Befördern, Lagern, Be-, Um- und Entladen, Warten,
Versorgen und technisches Vorbreiten der Transportmittel,
Sichern der Bewegungen) oder 2.) Verkehrswissenschaftliche
Disziplin, zur Untersuchung der Gesetzmäßigkeiten
der Verfahren der Ortsveränderung von Gütern
und Personen. |
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| Transportwesen: Bereich der Volkswirtschaft,
dessen Hauptaufgabe in der Ortsveränderung von Gütern
und Personen besteht - mit den Transportzweigen des öffentlichen
Transports: Eisenbahnverkehr, Kraftverkehr, Binnenschifffahrt,
Seeschifffahrt, Luftverkehr, Städtischer Nahverkehr;
der nichtöffentliche Transport: Rohrleitungsverkehr
und der Werkverkehr, sonstiger Güter- und Personenverkehr
sowie mit den Betrieben und Einrichtungen zur Vorhaltung
der Verkehrinfrastruktur. |
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| Transport- und Nachrichtenwesen ist
die synonyme Bezeichnung für den Wirtschaftszweig
"Verkehrswesen". |
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| Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen
Berlin wurde 1960 als Fachverlag für das Verkehrswesen
gegründet und veröffentlichte Literatur des
Transport- und Nachrichtenwesens, Modelleisenbahn, Modellsport
sowie Philatelie und Numismatik, insbesondere Fach- und
Hochschullehrbücher, Monographien und Nachschlagewerke.
Seit 1991 gehört der Verlag zum Motorbuch-Verlag. |
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Verkehr: 1) Vorgang der Ortsveränderung,
dessen Resultat die Veränderung des örtlichen
Daseins von Gütern, Personen oder Nachrichten ist.
2) Gesamtheit der techischen, organisatorischen und
ökonomischen Maßnahmen, Einrichtungen und
Mittel (bes. der nur für diesen Zweck geschaffenen
Fahrzeuge, Strecken, Leistungen sowie Organisationsformen)
zur Beförderung von Personen, zum Transport von
Gütern und zur Übermittlung von Nachrichten
mit dem Ziel, durch Überwindung von räumlicher
Entfernung die Reise-, Güteraustausch- und Informationsbedürfnisse
der Menschen zu befriedigen. 3) Kurzbezeichnung für
das Verkehrswesen als Wirtschaftszweig "Transport-
und Nachrichtenwesen".
Verkehrsarten nach:
| Zugänglichkeit |
- öffentlicher/ nichtöffentlicher
Verkehr (Werkverkehr, Privatverkehr) |
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| Gegenstand |
- Gütertransport (Wagenladungs-,
Stückgut-, Containerverkehr u.a.),
- Personenbeförderung (Berufsverkehr, allg.
Reiseverkehr, - Gelegenheitsverkehr, weiter nach
Ermäßigungsarten),
- Nachrichtenübermittlung (Nachrichtenaustausch,
-verbreitung) |
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| bezogen auf den |
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| Gesamtverkehr |
- Verkehrsquelle, -senke
- Binnen-, Internationaler V., (Export, Import,
Transit)
- Einstrahlender-, ausstrahlender und Durchgangsverkehr
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| Art der Mittel/ Wege |
- Eisenbahnverkehr
- Straßenverkehr
- Schiffsverkehr (Binnen-/ Hochseeschifffahrt)
- Luftverkehr
- Rohrleitungsverkehr
- Nachrichtenverkehr (Brief-, Fernsprech-, Fernschreib-,
Funkverkehr)
- Kombinierter Verkehr (gebrochener Verkehr, wobei
bei den Umsteige-/ Umschlagstationen einheitliche
Tarif-, Abfertigungs- und Beförderungsbedingungen
gelten), |
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| Entfernung |
Nahverkehr/ Fernverkehr |
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| Fahrplangestaltung |
Linien-, Gelegenheits-, Charterverkehr
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| Erschließung |
Flächenverkehr, Linienverkehr |
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| Betriebszustand |
Ruhender Verkehr, fließender
Verkehr, arbeitender Verkehr |
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| Bestimmbarkeit |
Individualverkehr, Massenverkehr |
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| Der Unterschied zwischen Verkehr und
Transport: Der Verkehr umfasst das Transport- und
Nachrichtenwesen. In wissenschaftlichem Gebrauch wird
Transport anstelle von Verkehr verwendet, wenn Ortsveränderungsprozesse
gegenständlicher Transportobjekte definiert. (z.B.
Gütertransport) |
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| Verkehrswesen ist 1) die Bezeichnung
des Wirtschaftszweiges "Transport- und Nachrichtenwesen"
, wobei das Erzeugnis die Ortsveränderung von Gütern,
Personen oder Nachrichten ist. Nicht zum Wirtschaftszweig
zählen der Innerbetriebliche Transport, der Werkverkehr
und der Privat-/ Individualverkehr. 2) Im der marxistischen
Wirtschaftstheorie die "vierte Sphäre der materiellen
Produktion" - die "Kommunikationsindustrie".
3) im allgemeinen Sprachgebrauch die Bezeichnung für
das öffentliche Transportwesen (Eisenbahn, Kraftverkehr,
Schifffahrt, Luftverkehr, Städtischer Nahverkehr) |
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| Die Verkehrswissenschaft ist ein
Sammelbegriff für alle wissenschaftlichen Disziplinen,
die sich mit der Erforschung der naturwissenschaftlichen,
technischen, technologischen, ökonomischen, soziologischen,
juristischen, geografischen, historischen, aber auch physiologischen
sowie psychologischen u.a. Gesetzmäßigkeiten
der Ortsveränderungen von Gütern, Personen und
Nachrichten unter dem Aspekt der jeweiligen Produktionsverhältnisse
befassen. Die V. kann als eine Rahmenwissenschaft aufgefasst
werden, die aus relativ selbständigen, aber eng miteinander
verflochtenen Disziplinen besteht, so u.a. Verkehrstechnik
(Verkehrsmitteltechnik), Verkehrsbauwesen, Verkehrstechnologie,
Verkehrskybernetik, Verkehrsökonomie, Verkehrssoziologie,
Verkehrsrecht, Verkehrsgeographie, Verkehrsgeschichte,
Verkehrsstatistik, Verkehrsmedizin |
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| Die Versammlung der Sektion (1968-1990)
ist die Zusammenkunft der Hochschullehrer, wissenschaftlicher
Mitarbeiter, Studenten, Arbeiter und Angestellter der
Sektion zur gemeinsamen Beratung der Ergebnisse des zurückliegenden
Studienabschnitts und zur Vorbereitung der in der Erziehung,
Aus- und Weiterbildung und Forschung anstehenden Aufgaben.
Die Versammlung der Sektion wählt die Mitglieder
des Rates der Sektion, die Delegierten für das Konzil
und die Mitglieder des Wissenschaftlichen Rates. |
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| [W] [X] [Y] [Z] |
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| Der Wissenschaftliche Rat ist das
kollektive Beratungsorgan des Rektors. Unter Vorsitz des
Rektors gehören ihm die Prorektoren, namhafte Vertreter
des Lehrkörpers, bewährte wissenschaftliche
Mitarbeiter und besonders befähigte Studenten sowie
Vertreter der Hochschulleitungen der SED, des FDGB und
der FDJ an. In Zusammenwirken mit den Sektionen fixiert
der Wissenschaftliche Rat ausgebend von den Anforderungen
der sozialistischen Gesellschaft die Ziele und Aufgaben
der Hochschule für die Wissenschaftsentwicklung,
die Entwicklung des Inhalts und Niveaus der Erziehung,
Aus- und Weiterbildung, der Forschung sowie des wissenschaftlichen
Lebens an der Hochschule. Der Wissenschaftliche Rat verleiht
die höheren akademischen Grade - Doktor eines Wissenschaftszweigen
(Dr.-Ing., Dr. rer. nat., Dr. oec.) und Doktor der Wissenschaften
(Dr. sc. techn., Dr. sc. oec.) - und erteilt die facultas
docendi (Lehrbefähigung). |
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| Die Wissenschaftsbereiche einer Sektion
werden auf der Grundlage der Wissenschaftsstruktur gebildet
und werden von einem ordentlichen Professor geleitet.
Er ist dem Direktor der Sektion unterstellt, verantwortlich
und rechenschaftspflichtig. |
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