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Struktur in den 1960er Jahren

 
Rektoratskollegium Gremien (Senat, Konzil) nach der 3. Hochschulreform
 
 

Vor der 3. Hochschulreform 1968

Bis zur 3. Hochschulreform in der DDR kann die Entwicklungsphase der Hochschule für Verkehrswesen als abgeschlossen betrachtet werden. Die wesentlichen Schwerpunkte der Forschung und Lehre haben sich bis zu jenem Zeitpunkt herauskristallisiert und waren durch die entsprechenden Lehrstühle und Dozenturen ausgefüllt worden. Außerdem wurde durch die Bildung von Instituten für eine überschaubaren strukturellen Aufbau der Hochschule gesorgt.

Rektoren

1960 - 1962
1962 - 1964
1964 - 1966
1966 - 1968
1968 - 1970
Prof. Dr. rer. oec. habil. Gerhard Rehbein
Prof. Dr. rer. oec. habil. Gerhard Rehbein
Prof. Dr. Sc. nat. habil. Horst-Guido Müller
Prof. Dr. Sc. nat. habil. Horst-Guido Müller
Prof. Dr. sc. oec. Hermann Wagener

· Prorektor für Gesellschaftswissenschaften
· Prorektor für Studienangelegenheiten
· Prorektor für Forschungsangelegenheiten
· Prorektor für wissenschaftlichen Nachwuchs
· Prorektorat für Fernstudium und Weiterbildung

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Akademischer Senat

· Rektor und Prorektoren
· Dekane
· Direktoren des Industrie-Instituts
· Direktor der Hochschulbibliothek
· Verwaltungsdirektor
· Leiter der Abteilung Mathematik und Naturwissenschaften
· Zwei Fachrichtungsleiter
· Ein Vertreter der Hochschulgewerkschaftsleitung
· Zwei von Senat zu berufende Vertreter der Verkehrspraxis
· Ein Ehrensenator
· 1. Sekretär der SED-Grundorganisation
· 1. Sekretär der Hochschulgruppe der FDJ mit beratender Stimme

Vertreter der Praxis im Akademischen Senat der HfV
· ab Januar 1960: der Staatssekretär im Ministerium für Verkehrswesen, der Kaderleiter im Ministerium für Post- und Fernmeldewesen

Der Ehrensenator im Akademischen Senat ab seit 1964: Prof. em. Dr.-Ing. Otto Jentsch

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Nach der 3. Hochschulreform 1968

Die im Vorfeld durchgeführten Beratungen zur Hochschulreform zeugen von der strukturellen Eingliederung der Hochschule für Verkehrswesen "Friedrich List" in das politische System der DDR. Teilnehmer sind Vertreter des Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen, des Ministeriums für Verkehrswesen, des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen, des Ministeriums für Bauwesen und des Ministeriums für Nationale Verteidigung.

Am 9. September 1968 wird mit der Umsetzung der Hochschulreform begonnen. Demnach gibt es nur noch zwei Leitungsebenen, und zwar den Rektor als staatlichen Leiter mit den Prorektoren und Direktoren (1. Leitungsebene) und die Direktion der jeweiligen Sektion (2. Leitungsebene).

Die Form der Gliederung einer Hochschule in Sektionen wird bis 1990 typisch für die Hochschulen in der DDR sein. Demnach werden an der HfV die Fakultäten aufgelöst und es entstehen:

· Sektion 1 Marxismus-Leninismus
· Sektion 2 Verkehrs- und Betriebswirtschaft
· Sektion 3 Fahrzeugtechnik
· Sektion 4 Technische Verkehrskybernetik
· Sektion 5 Verkehrsbauwesen
· Sektion 6 Mathematik, Rechentechnik und Naturwissenschaften

Die Sektionen unterteilen sich in Arbeitsgruppen - die bisherigen Institute. Trotz der Auflösung der bisherigen Fakultäten werden zwei Fakultäten in neuem Sinne gebildet.

Die Mitglieder der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften, der Fakultät für Technik- und Naturwissenschaften und der Fakultät für Militärisches Transport- und Nachrichtenwesen werden berufen. Die Leitung der Fakultäten übernehmen die Dekane. Auf den Sitzungen der Fakultäten werden die Dissertationen durch Aspiranten verteidigt.

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info@hfv-dd.de